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Projekte

„Bis zum Mars und darüberhinaus“ (WELT-RAUM-ERKUNDUNGEN)

Projektziel – Projektinhalt – Hintergrund

Die Schüler*innen wurden bereits in verschiedenen Unterrichtsfächern auf das Projekt vorbereitet. So beschäftigten sie sich bereits mit Planeten und dem Universum.

Am Anfang stand ein Projekttag, an dem die Schüler*innen mit dem Martin-Meiners-Förderverein den Recyclinghof besuchten. Dort erhielten sie Einblicke in Sammlung und Verwertung von Materialien und konnten sich Objekte und zahlreiches Material für die Projektwoche aussuchen.

Der Workshop regte die Schüler*innen an, sich mit Zukunft und Utopien auseinanderzusetzen. Sie erlebten das künstlerische Forschen in allen Prozessen. Sie besorgten Material, entwarfen, zeichneten, malten und bauten aus Recyclingmaterial eigene Flugobjekte, Planeten und Wesen, die dort leben. Sie setzten sich dabei mit folgenden Fragestellungen auseinander:

Was wäre, wenn ich ein Flugobjekt baue und damit den Weltraum erforsche?
Wie sehen andere Planeten aus und wem könnte ich dort begegnen?
Wie sehe ICH selbst als Astronaut oder als fremdes Wesen aus und wie kommuniziere ich mit anderen?

 Bei der Arbeit mit Recycling-Material wurden die Schüler*innen für den nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen sensibilisiert. Die Arbeit mit Fundstücken und Recyclingmaterial ermöglichte den Schüler*innen, ein anderes, neues Verhältnis zu scheinbar Zufälligem und Abfälligem zu bekommen und diese Dinge für das künstlerische Erschaffen eines Bildes oder eines Objektes zu nutzen. Gerade das Arbeiten mit ungewöhnlichen Materialien regt die Fantasie und Kreativität auf besondere Weise an.

Im Projektverlauf entstanden – Planeten, Flugobjekte, Masken und Kostüme nach eigenen Entwürfen.

In einer Phase mit schönem Wetter installierten die Schüler*innen ihre Flugobjekte im nahe gelegenen Außenraum und platzierten sie an selbst ausgewählten Orten. Später präsentierten sie auch ihre Masken und Kostüme und setzten sie im Rollenspiel in Szene, was fotografisch dokumentiert wurde.

Für die Organisation und Durchführung der Ausstellung, war Teamarbeit gefragt und ein Konzept für die Abschlusspräsentation erarbeitet. So entstand ein „Welt-Raum“, in dem die Bilder, Objekte und das Recyclingmaterial am Ende eine raumgreifende Installation bildeten.

Die Schüler*innen erlebten während des Projektes einen ganzheitlichen Prozess des kreativen Gestaltens von der ersten Idee über Entwurf und Fertigung einer eigenen Kreationen, bis zum eigenen Universum.

Das Projekt konnte gut unter Coronabedingungen mit Hygienekonzept und Abstand durchgeführt und zu Ende gebracht werden. Die Ausstellung ist weiterhin aufgebaut und kann nach Absprache besucht werden.

Hauptansprechpartner

1. Julia Kaergel, Künstlerin und Kulturvermittlerin

2. Schulleitung Kastanienweg, Herr Strekies 

3. Britta Kähler (Lehrerin) 

4. Britta Runge (Lehrerin)

 

Finanziert durch freundliche Spenden der

  • AktivRegion Holsteins Herz
  • Programm: Schule trifft Kultur des Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein
  • Martin-Meiners-Förderverein.